2.Geburtstag

Anlässlich des 2. Geburtstages der homepage besuchten Robert und ich am 4.12.2018 das Kabarett & Comedy der Salzigen Schmähwerkstatt im Colloredo-Sudhaus in Hallein. Drei Nachwuchskünstlern wird die Möglichkeit geboten, sich und ihr Kurzprogramm jeden 1. Dienstag im Monat öffentlich zu präsentieren. Es war eine unterhaltsame Veranstaltung in einem ungezwungenen und tollen Ambiente!

Helga Tackner

Salzige Schmähwerkstatt

 

 

 

Adventmarkt 1.12.2018

Nach der Messe mit Adventkranzweihe gab es einen kleinen aber feinen Adventmarkt mit Glühwein und Speckbrote. Angeboten wurden selbstgemachte Kekse, Marmeladen, Stollen und Kletzenbrote, sowie Türkränze, Engerl aus Notenpapier und Lebkuchenmänner. Einzig vom Glühwein gab es zu wenig...

Besuch aus Indien 23.11.2018

Brother Antonyrac, General Superior seines Ordens in Südindien (Tamil Nadu) hat dem Halleiner Arbeitskreis „Wir in der EINEN Welt“ einen Besuch abgestattet. Mit dem Besuch wollte er seinen Dank für die € 11.000,-- zum Ausdruck bringen, die der Arbeitskreis heuer für die Halleiner Schule in Vadipatty zur Verfügung gestellt hat.
Br. Antonyrac besichtigte die Räume des Pfarrzentrums Neualm ehe er mit einem Adventkalender und Kerzen von der Wallfahrtskirche Maria Dürrnberg als Gastgeschenk im Gepäck Hallein wieder verließ.

Roman Anlanger

 

Beitrag Tennengauer Nachrichten vom 6.12.2018 

 

 

 

Eltern-Kind Zentrum in Neualm sorgt für spielerisches Lernen

Andrea Spiegelberger lädt Kinder und Mütter in das Eltern-Kindzentrum (EKIZ) in Neualm ein, um zusammen spielerisch zu lernen. 

HALLEIN (thf). Es ist ein Ort, an dem sich Mütter austauschen können, während sich die Kinder gegenseitig kennen lernen. Im Pfarrhaus in Neualm bietet Andrea Spiegelberger, ausgebildete Betreuerin, die unterschiedlichsten Beschäftigungen an: Von der simplen Nachmittagsbetreuung über Bastel- und Malstunden bis zu "Harmonischen Babymassagen". "Die Kinder haben Zeit, sich hier kennen zu lernen und Spaß zu haben. Tasten, fühlen, hören, singen: Das ist uns ganz wichtig."

Kleingruppen fördern
Wichtig ist Andrea Spiegelberger auch, dass die Gruppen etwa sechs bis sieben Kinder umfassen. So sei die Betreuung am besten für alle möglich. Willkommen sind Kinder aus allen Religionen und Kulturkreisen.
Die Mütter könnten sich dann währenddessen bei Kaffee und Kuchen austauschen. In der neugebauten Pfarre gibt es zudem noch Veranstaltungen im großen Saal. So fand etwa eine Kindersachenbörse statt – und das war sicherlich nicht die letzte.

Autor: Thoams Fuchs
Bezirksblatt Tennengau vom 10./11. Oktober 2018

 

 

Pfarrausflug in den Böhmerwald 13.-16.9.2018

Die Spätsommerreise des Arbeitskreises "Wir in der EINEN Welt“ der Pfarre Hallein war wie ein Blättern in einem bunten Bilderbuch. Am 1. Tag beeindruckte die Teilnehmer die moderne Kirche in Gallspach und sie erfreuten sich an der bunten Häuserzeile in Aschach an der Donau. Haslach, geschichtsträchtiger Leinenort mit dem Webereimuseum und der Mechanischen Klangfabrik bildete den Schwerpunkt des 2. Tages. Beim Knödelwirt in Haslach konnten wir aus den zahlreichen Knödelvariationen wählen. Neben dem Besuch des 800 Jahre alten Stiftes Schlägl, gab es eine gemütliche Wanderung zum Schwarzenbergschen Schwemmkanal am 3. Tag. Der letzte und 4. Tag war interessanten Museen gewidmet. Das Glasmuseum in Ulrichsberg verwies auch auf die Vertreibung der Sudetendeutschen auf der anderen Seite der nahe gelegenen Grenze zu Tschechien nach dem 2. Weltkrieg. Das vielfältige Leben des Schriftstellers Adalbert Stifter, der vom Böhmerwald kam, wurde im Heimatmuseum Schwarzenberg näher gebracht. Zuletzt zeigte das bereits in Deutschland liegende Granitmuseum in Hauzenberg die Entstehung und Bedeutung dieses Gesteins. Das Landhotel Haagerhof *** in Aigen-Schlägl, wo die Gruppe wohnte, bot beste Kost bei den abendlichen Buffets.

Wie ich finde, eine äußerst gelungene Reise, die alle begeisterte.
Roman Anlanger

Herrliche Spätsommerreise bei Schönwetter in den Böhmerwald

Mein Name ist Barbara Genser und ich habe bereits eine Reise mit Roman Anlanger dieses Jahr nach Armenien unternommen. Alles war im Mai perfekt organisiert, daher war mein Entschluß auch spontan an der von ihm geplanten Reise in den Böhmerwald teilzunehmen. Wieder klappte alles, gut durchdacht und fein geplant, angefangen vom Spruch des Tages im Bus zur Einstimmung, über sehenswerte Orte bis hin zum feinen Schmaus jeden Tag. Roman hat ja bereits eine Kurzzusammenfassung dieses Reiseablaufs in den Böhmerwald geschildert.

Ich interessiere mich besonders für Kunst, Kultur und Architektur, daher möchte ich gleich den ersten Besichtigungspunkt dieser Fahrt besonders hervorheben, da ich noch immer tief berührt bin und die Eindrücke noch nachschwingen. Am Weg ins obere Mühlviertel hielt der Bus in Oberösterreich in GALLSPACH (nähe Grieskirchen) um dort eine besondere moderne Kirche zu besuchen. Eine Renovierung und Neugestaltung der in die Jahre gekommenen röm. katholischen Kirche (Hl. Katharina als Patronin) vereinigt das äußerliche und inhaltliche Konzept der beiden Wiener Architekten, die den Planungswettbewerb gewonnen haben. Man könnte sagen – ganzheitlich - mit Einbeziehung von Teilen der alten Kirche (Turm und Apsis), alten Grabsteinen und alten Gedenktafeln des 14.-19. Jhdts, die in einen ellipsenförmigen Grundriss in moderner Gestaltung auf relativ großer Fläche integriert wurden. Man betritt das Gotteshaus und eine halbbogenförmige Glasfensterkonstruktion auf der linken Seite empfängt den Besucher in dem lichtdurchfluteten hohen Raum. Der moderne Altar rechter Hand ist mit dichter Symbolik gestaltet worden. Auf einer Grundplatte aus Gollinger Konglomerat wurde die alte Tischplatte aus Sandstein aus der ehemaligen Kirche integriert, darüber eine Bronzeplatte, ein Material, aus dem auch der neue Kreuzweg geformt wurde, der sich ringförmig auf verschiedenen Ebenen um die Kirche erstreckt. Der Altar ist die „nullte“ Station des Kreuzweges: am Altar beginnt der Kreuzweg Jesu beim letzten Abendmahl und am Altar findet auch der Kreuzweg seinen Abschluß – die Auferstehung als 15. Station – die heilige Wandlung. Man verläßt das Gotteshaus wieder rechts hinaus. Jetzt steigt man links nach oben der Stufenanlage aus Gollinger Konglomerat folgend. Ansteigend begleitet sieht man rechts die schlichten modernen Plastiken der Kreuzwegstationen aus Bronze, die ein einheimischer Künstler gestaltet hat. Die feine glatte Oberfläche der Figuren hebt sich wunderbar vom groben Stein ab, der sich als Grundmauermaterial rund um die ganze Kirche zieht. Durch den alten Turm der ehemaligen Kirche betritt man nun den neuen glasüberdachten Versammlungsplatz im Freien (ehemaliges Langhaus), der bei Begräbnissen Schutz bietet. Die alte Apsis , durch eine Glasfront geschützt , dient jetzt als Verabschiedungshalle. Beim Abriß der Empore fand man barocke Holztafeln mit Abbildungen der Apostel und Jesus. Diese alten Schätze zieren jetzt die Innenseite der Glasfront der Aufbahrungshalle und stellen einen besonderen Kontrast zwischen alt und neu dar. Links bemerkt man eine oval nach hinten abfallende Wiesenfläche mit kleinen Schotterwegen – am unteren Ende ragt ein moderner zylinderförmiger Turm in die Höhe. Das ist der obere Teil und das Dach der Katharinenkapelle, die unten in der Kirche rechts vom Altarraum für kleine Messen integriert wurde. Rechts der Verabschiedungshalle folgt man nun weiteren Stationen des Kreuzwegs nach links unten (symbolisch dem Tod entgegen). Aus einer höher gelegenen Ebene betritt man wieder von der anderen Seite den lichtdurchfluteten Kirchenraum. Einige Stufen hinunterfolgend kommt man zu dem letzten Teil des Kreuzwegs – Tod am Kreuz, Kreuzabnahme und ein angelehnter Stein an der Wand erinnert an die Grablegung. Der Kreis hat sich wieder geschlossen . Der Psalm aus dem alten Testament „Du umschließt mich von allen Seiten und legst Deine Hand schützend auf mich“ hat diesen tiefen Eindruck dieser besonderen Kirchenanlage bei mir hinterlassen. Wer einmal in Bad Schallerbach auf Kur sein sollte oder sogar einen eigenen Ausflug dorthin plant wird hoffentlich genauso berührt und begeistert sein wie ich.

Nun zu „weltlicheren“ Dingen: Speis und Trank hält Leib und Seele zusammen, genossen unter anderem im Stiftskeller von Stift Schlägl, das nächstes Jahr sein 800 jähriges Bestehen feiert. Seit 400 Jahren wird dort die klösterliche Brauerei betrieben und man hat die Qual sich unter 40 Biersorten entscheiden zu müssen. Nebst netten Gesprächen und neuen Bekanntschaften haben auch wir in unserem Quartier (dem Haagerhof in Aigen-Schlägl) den Geburtstag einer Mitreisenden der Pfarre Neualm St.Josef gefeiert. Die gute ehrenamtlich arbeitende Seele des Pfarramts wurde von Robert Golderer mit einem Blumenstrauß nach dem Abendessen überrascht. Robert teilte an sangesfreudige mitreisende Damen (ein paar Sänger waren auch dabei) Noten mit Texten aus und griff zur Begleitung zur Gitarre. Gerti Saler freute sich über unsere mehrstimmig dargebrachten Ständchen und es darf vielleicht verraten werden, daß sie nächstes Jahr einen “Runden“ feiert. Das Singen bereitete einigen von uns sehr viel Freude, sodaß Robert am Abschlußabend nochmals zur Klampfen griff und wir uns damit von dieser schönen Reise gemeinsam in froher Runde verabschiedet haben.

Liebe Grüße von der Königsseeache
Barbara Genser

Impressionen der Reise

Ausflug mit der Taurachbahn 29.6.2018

Eine Fahrt mit der Taurachbahn (Lungau) schenkte man mir im vergangenem Jahr anlässlich 45 Jahre des Arbeitskreises „Wir in der EINEN Welt“. Am Sonntag 29. Juni 2018 wurde der Gutschein eingelöst. Eine über 100 Jahre alte Dampflok zog den Zug von Mauterndorf nach St. Andrä im Murtal und zurück. Nostalgiegefühle kamen auf! Vor dem Mittagessen war noch Zeit den Richtstättenweg in St. Andrä zu erkunden. Sowohl den Andlwirt in St. Andrä, wie auch eine Fahrt mit der Taurachbahn kann man nur empfehlen. Es waren sich alle 17 Teilnehmer einig, dass es ein sehr gelungener Tag war, der mithalf die freundschaftlichen Beziehungen unter den Mitarbeitern, die sich meist schon über Jahrzehnte kennen, zu vertiefen. Es muss nicht immer „Arbeit“ sein, es darf auch einmal das „Vergnügen“ mit dabei sein.

Roman Anlanger

Taurachbahn
Hexen und Zauberer

 

 

Trauung Bettina Langer / Christian Höftberger

Am Freitag, den 11. Mai 2018 fand die erste Trauung im Pfarrzentrum Neualm statt. Die langjährige Mitarbeiterin und ehemaliges PGR Mitglied Bettina Langer gab Christian Höftberger im neu gestalteten Gottesdienstraum das JA-Wort. Viele kennen sie von der musikalischen Gestaltung der Gottesdienste. Die Trauung wurde durch Dechant Johann Schreilechner vollzogen.

 

Wir wünschen Euch Alles Gute für Eure gemeinsame Zukunft und Gottes Segen!

 

 

Helga Tackner

Berichte über die Einweihung

 

 

in den Tennengauer Nachrichten
vom 9.5.2018

 

 

im Rupertusblatt vom 13.5.2018

Seite 1

Seite 2

 

 

Helga Tackner

Ein modernes Gesicht von Kirche

Weihbischof Hansjörg Hofer weihte das Pfarrzentrum St. Josef in Neualm ein
 
SALZBURG/ NEUALM (eds/tru-1. 5. 2018) / Seit 34 Jahren ist das Pfarrzentrum Neualm ein Ort der Begegnung. Im vergangenen Jahr wurde mit umfassenden Sanierungs- und Umbauarbeiten begonnen. Durch eine gemeinsame Investition von Erzdiözese Salzburg und Stadtgemeinde Hallein entstanden ein moderner Kirchenraum im Erdgeschoß und ein multifunktionaler Veranstaltungsraum im Untergeschoß des Gebäudes. In einem Festgottesdienst weihte Weihbischof Hansjörg Hofer heute Vormittag das Pfarrzentrum St. Josef in Neualm ein.

„Eure neue Kirche ist ein heiliger Ort. Sie ist ein Ort der Sammlung und der Sendung! Eine Pfarre darf sich nie und nimmer abkapseln und einigeln, denn sie ist für die Menschen da“, betonte Weihbischof Hansjörg Hofer in seiner Festpredigt. Damit Kirche diesen Sendungsauftrag erfüllen könne, müsse sie sich stets neu um Christus versammeln. Diese Ausrichtung auf Gott hin und die Verwurzelung in Christus geschehe in der Eucharistie. „Der Gottesdienst, der in der Kirche gefeiert wird, muss draußen im Alltag weitergehen und übergehen in den Menschendienst der Liebe“, so Hofer.

Ein moderner Sakralraum für das Pfarrzentrum in Neualm

Nachdem die in den 1980er Jahren geplante Kirche nie gebaut wurde, fanden die Gottesdienste bis jetzt im multifunktionalen Pfarrsaal statt. Die kleine Kapelle hatte seit der Bauphase einen statischen Fehler in der Dachkonstruktion, der nur mit erheblichen Kosten korrigierbar gewesen wäre. Nach einer intensiven Planungsphase fiel die Entscheidung für eine kompakte Nachverdichtung des Gesamtgebäudes. Diese Vorgehensweise bringt eine deutliche Qualitätssteigerung ohne eine Vergrößerung der Gesamtfläche.

Der bekannte Pfarrsaal wurde als moderner Kirchenraum neu gestaltet. Der Pongauer Künstler Wilhelm Scheruebl schuf bemerkenswerte Kunstfenster, Altar und Ambo. Der „Raum der Quelle“ soll zu einem besonderen Taufort werden. „Trotz aller Belastungen im täglichen Betrieb ist dieser Umbau ein deutliches Zeichen, dass Kirche sich immer wieder erneuern muss, um zukunftsfähig zu werden. Wir bekommen einen schönen, neuen Taufraum und einen modernen Gottesdienstraum, passend zu unserem Schwerpunkt Familienpastoral.“ blickt Mag. Robert Golderer, Pfarrassistent in Neualm in die Zukunft.

Kultur- und Begegnungszentrum Neualm offen für alle

Wie bereits in der Vergangenheit wird auch der großzügige Veranstaltungsraum für alle Bevölkerungsgruppen offen sein. Südseitig entstand ein behindertengerechter Zugang mit Lift. Vor allem soll der Raum der Neualmer bzw. Halleiner Bevölkerung als Sozialraum und Begegnungsort dienen. Die Gesamtkosten für das Projekt belaufen sich auf knapp 1,6 Millionen Euro.

Foto 1: Maria Schwarzmann, Pfarrgemeinderatsobfrau der Pfarre St. Josef in Hallein-Neualm, und Weihbischof Hansjörg Hofer vor dem neuen Pfarrzentrum.
Foto 2 v. l.: Architekt Thomas Trattner mit dem Pongauer Künstler Wilhelm Scheruebl und Architekt Christof Hillebrand. 
Fotos: Erzdiözese Salzburg

Beitrag: Erzdiözese Salzburg

 

 

 

1. Mai 2018

Herzliche Einladung!
Morgen um 10.30 Uhr wird die neue Kirche im Pfarrzentrum Neualm eingeweiht. Nirgends sonst ist es möglich vom Gottesdienst aus direkt durch Willi-Scherübl-Fenster den Kühen beim Grasen zuzuschauen! 
Nach dem Festgottesdienst findet das traditionelle Maibaumfest statt, mit allerlei Attraktionen für die ganze Familie. 
Schaut vorbei, wir freuen uns über jeden Gast!

Kimbie Humer-Vogl

 

siehe auch Fotos in der Fotogalerie!

 

 

Emmauswanderung, Ostermontag 2.4.2018

Da kommt Freude auf! Die Kulisse Watzmann, Hochkalter, Hoher Göll bei der Wanderung oberhalb von Berchtesgaden war einfach fantastisch. Bei der „Emmauskapelle“ hoch über Berchtesgaden wurde am Ostermontag, das Wetter hätte nicht besser sein können, bei einem Glas Wein Brot gebrochen und köstlicher Schinken verkostet Die Emmauskapelle war die letzte Station einer besinnlichen Wanderung, die für einige Halleiner am Ostermontag schon Tradition geworden ist. Ronald Fehrer und Leopold Stelzer haben zu dieser Wanderung eingeladen. Es war eine Wanderung die dazu eingeladen hat, sich selbst zu hinterfragen, wie verständlich, selbstverständlich ist die Auferstehung, die Begegnung mit Christus auf dem Weg des Lebens und  wie steht man zu den Herausforderungen, die sich aus dem Glauben an Jesus ergeben. Auch für den, der sich diesen Fragen nicht stellte, war es eine beeindruckende Meditationswanderung mit dem Besuch einiger Kirchen von Berchtesgaden, durch grünende Wiesen und dem traumhaften Blick in die Landschaft mit den noch mit Schnee bedeckten Bergen. Das besondere Erlebnis für mich waren jedoch die Kirchenfenster in der evangelischen Kirche in Berchtesgaden. Ein Höhepunkt der Ostertage – 16 Personen + 4 Kinder waren dabei.

Roman Anlanger

Emmaus Rundweg Berchtesgaden

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Fastensuppen - Aktion 24.2.2018

Schnitzel zahlen, Suppe essen!
Heute gab es im Pfarrzentrum Neualm unser bereits traditionelles Fastensuppen-Essen im Zeichen des Friedens über alle Grenzen hinweg. Erstmals fand die Fasten-Aktion der katholischen Frauenbewegung in den Räumen des neu errichteten Kultur- und Begegnungszentrums Neualm statt. Die Gäste fühlten sich wohl, die Suppen waren wie immer fantastisch und prompt konnten wir einen neuen Spendenrekord erzielen! Die Spenden gehen heuer an Frauen in Kolumbien.
Danke an die Firmlinge für ihre Unterstützung und an alle ehrenamtlichen KöchInnen, ServiererInnen, AbwäscherInnen,...

Kimbie Humer-Vogl

 

 

 

Interview mit Richard Schwarzenauer am 9.1.2018

Richard Schwarzenauer wurde 1942 in Tirol geboren und wurde 1968 zum Priester geweiht.
Bis ihm unser heutiger Pfarrer Hans Schreilechner nachfolgte, wirkte er 14 Jahre lang als Pfarrer und Dechant von Hallein. Danach verbrachte er ein Studienjahr in Rom, um dann wieder diverse Pfarren in Salzburg zu betreuen. Seit 2015 ist Richard Schwarzenauer im Ruhestand und ist nach wie vor in Kahlsperg seelsorgerisch tätig.

Seit Anfang 2018 ist er in die Räume des ehemaligen EKIZ, die zu einer Wohnung adaptiert wurden, eingezogen.

Wir heißen Herrn Schwarzenauer im Pfarrzentrum Neualm herzlich willkommen!

Herr Schwarzenauer, Sie haben Ihr Theologiestudium unterbrochen und 1 Jahr in München Psychologie studiert, bevor Sie das Theologiestudium wieder aufnahmen. Was hat Sie letztendlich dazu bewogen, Priester zu werden?
Da hat mich eigentlich die Mama vernünftiger gemacht, weil ich zuerst Psychologie wollte, dann hat sie gesagt, wirst ja nicht blöd sein, jetzt hast 4 Jahre lang gelernt und Theologie studiert und jetzt hast nichts und das hat mir eingeleuchtet. Und dann war ein Ereignis besonders spannend, ich habe mit Studenten gefeiert und dann kommt einer daher und sagt, wisst ihr, welche Berufsgruppe in Deutschland die ist mit den meisten Ehescheidungen: die evangelischen Pastoren. Und das hat wie ein Blitz bei mir eingeschlagen. Ich wollte natürlich heiraten und dann ist mir geschossen, das geht offenbar schlecht, das ist nicht der familienfreundlichste Beruf. Und dann bin ich zur Theologie wieder zurück und für mich war klar, ich werde Priester und wenn Priester dann nicht mit Familie. Evangelisch wäre für mich ausgeschlossen gewesen, da war ich zu katholisch geprägt und von der Idee her war das für mich die gescheitere Version.

Sie haben ja jede Menge Bücher mitgebracht. Haben Sie die alle schon gelesen? Und sind auch nicht theologische Bücher wie Krimis oder Romane darunter?
Nein. Ich habe zum Beispiel letzte Weihnachten 13 Bücher bekommen, die ich noch nicht gelesen habe.
Romane ja, Krimis nein. Historische Tatsachengeschichten sind viele dabei, wenige in einem Roman verpackt. Die Geschichte ist mir ganz ein wichtiges Thema. Und psychologische Bücher sind natürlich auch dabei.

Sie engagieren sich für Flüchtlinge und geben Deutschunterricht in Puch, Oberalm und Golling. Außerdem haben Sie den Arbeitskreis „Wir in der EINEN Welt“ immer unterstützt. Was raten Sie Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren wollen?
Daß sie sich in einem der Arbeitskreise einer Pfarre engagieren, das heißt nicht irgendwo, sondern entweder für Menschen und Soziales oder für Weiterbildung z.B. Bildungswerk oder für die Liturgiegestaltung in einer Pfarre oder auch für die Kinder- und Jugendarbeit. Da gibt es relativ viele Bereiche.
Arbeitskreis "Wir in der EINEN Welt"

Werden Sie Ihre Tätigkeit in Kahlsberg fortsetzen und was sind dort genau Ihre Aufgaben?
Das werde ich fortsetzen. Meine Aufgaben sind für die kranken alten Menschen, für die Bewohner in diesem Seniorenzentrum, da zu sein. Geistliche Gespräche, weil manche davor ja kaum dazu gekommen sind, und jetzt wo sie alt sind und irgendwo ein bisschen das Gespür fürs Sterben auch kriegen, jetzt kommen die Fragen dann daher. Gottesdienst halte ich dort praktisch jeden Tag, am Donnerstag ist meistens der Pfarrer von Oberalm da.

Letztes Jahr haben Sie ja einige Gottesdienste mit uns gefeiert. Werden Sie auch weiterhin Ihre Dienste der Pfarre Neualm zur Verfügung stellen?
Soweit das die Zeit erlaubt gern. Ich bin Hausgeistlicher von Kahlsperg und mache Aushilfen auf der Kinderalm und in St. Johann im Pongau, in Mauterndorf und auch im Zillertal. Wenn man die ganze Verwaltung und Organisation einer Pfarre nicht hat, dann kann man sich leichter den Menschen widmen. Ich halte Vorträge fürs Bildungswerk zum Thema Eucharistievorbereitung und Elternabende für Erstkommunionvorbereitung und Beichtvorbereitung und Firmvorbereitung, Eucharistie und Beten – was hilft´s.

Ich danke für das Interview und wünsche Ihnen eine gute Zeit im Pfarrzentrum Neualm!

Helga Tackner

 

 

  

1.Geburtstag

Anläßlich des 1.Geburtstages der homepage besuchten Robert und ich am 2.12.2017 die Aufführung „Der Zauberer von Oz“ im OVAL. In Szene gesetzt von Theater Ecce mit Live Musik, Schauspiel, Gesang und Akrobatik. Pfarrgemeindemitglied Gerhard Fagerer spielte darin bravourös einen Wächter. Es war eine gelungene und kurzweilige Aufführung, die noch bis Ende Dezember zu sehen ist. Altersempfehlung: ab 5 Jahre

Helga Tackner

Theater Ecce 

 

 

Tagessauflug auf Schloß Trautenfels am 22.10.2017

Zu seinem 45 jährigen Bestehen lud der Arbeitskreis „Wir in der EINEN Welt“ zur Sonderausstellung „Gott und die Welt – woran wir glauben“ auf Schloß Trautenfels, Stmk. ein.
Es war eine beeindruckende Ausstellung, besonders die Räume mit den Weltreligionen, ihre Entstehung, Entwicklung und Verbreitung hat es mir angetan.
Wir hatten eine kompetente Führung durch die Ausstellung und erfuhren auch etwas über die Geschichte des Schlosses. Einige sind dann noch auf den Aussichtsturm gestiegen.
Wir besichtigten die Johanneskapelle in Pürgg mit ihren mittelalterlichen Fresken und die Pfarrkirche zum Hl. Georg, ebenfalls in Pürgg.
Zum Abschluß saßen wir noch gemütlich in der „Goasshittn“, einer Mostschenke in Bad Mitterndorf, bei Glühmost und einer zünftigen Brettljause beisammen.

Helga Tackner

 

Schloss Trautenfels - Ausstellung

 

 

 

Weltmissionssonntag 2017

Zum Weltmissionssonntag gab es bei der Vorabendmesse am 21.10.2017 bei der Agape Curry-Reis mit Chinakohlgemüse und Rote Bete Salat. Damit sollte die Verbindung zu Indien hergestellt werden, wo die Halleiner Schule in Vadipatty des Arbeitskreises „Wir in der EINEN Welt“ heuer das 25-jährige Bestehen feierte.
Näheres siehe auch www.roman-anlanger.com
Reis ist das Hauptnahrungsmittel in Indien. Die vegetarische Kostprobe, in Indien wird vornehmlich vegetarisch gegessen, ist gut angekommen.

Roman Anlanger

 

 

 

Pfarrausflug Schärding und Kremsmünster 26. - 28.8.2017

Für den heurigen Pfarrausflug habe ich die Planung, Organisation und Reiseleitung übernommen. Bis jetzt war ich mit Gruppen bis maximal 12 Personen unterwegs, aber dieses Mal waren wir 33 – also war das Ganze eine Nummer größer. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, eine so angenehme Gruppe zu führen – 2/3 der Reiseteilnehmer waren über 65 Jahre alt. Das Wetter war herrlich und es gab keine Zwischenfälle, nur ein Ungar hatte den Baumkronenweg vorzeitig durchs Drehkreuz verlassen und hätte fast sein Mittagessen versäumt.

Wir starteten den Ausflug am Samstag in der Früh mit unserem bewährten Busfahrer Peter Dürnberger, der uns schon vor 2 Jahren in die Wachau begleitet hat. Die erste Station war eine Gärtnerei in Burgkirchen/Bayern, da gab es ein Weißwurst-Frühstück mit Brezn mitten im schön dekorierten Verkaufsraum. Der Tipp kam von meinen Cousinen und es freute mich sehr, einen Abstecher zu meinen Wurzeln nach Bayern zu machen. Anschließend fuhren wir zurück nach Österreich, in Schärding gingen wir an Board eines Schiffes, das uns am Inn entlang Richtung Passau durch den Inndurchbruch und wieder retour schipperte. Am Schiff gab es ein Mittagessen und wir konnten die tolle Aussicht genießen. Nach einer interessanten Stadtführung in Schärding bezogen wir unser Quartier im Hotel „Schärdinger Hof“ mitten in der Altstadt. Bis zum Abendessen im Hotel war noch Zeit für einen Stadtbummel und einen Kaffee mit Kuchen, Aperol oder Eis in einem Lokal am Stadtplatz. Und eben solches gab es zu gewinnen! Ich hatte einen Sack mit allen Namen vorbereitet und Ingrid Strobl war die glückliche Gewinnerin. Nach dem Abendessen spielten wir Bingo und der Gewinner bekam das Abendessen am nächsten Tag. Gertrud Bohuny durfte sich so über eine Pizza freuen! Am Abend war das Seilergarten-Fest mit Livemusik voll im Gange, wo wir noch das eine oder andere Bier tranken.

Am frühen Morgen habe ich es tatsächlich geschafft, den Sonnenaufgang in Schärding zu fotografieren. Nach dem Frühstück ging es am Sonntag nach Kopfing zum Baumkronenweg, wo wir eine Führung hatten. Die Stufen waren leicht zu bewältigen und wir hatten es ja nicht eilig. Ich staunte nicht schlecht, als sich viele unserer Pfarrgemeindemitglieder übermütig über Brücken und Ketten schwangen. Einige wollten mit ihren Enkeln wiederkommen. Das Gasthaus „Oachkatzl“, das sich auf dem Gelände des Baumkronenweges befand, erwartete uns schon mit dem Mittagessen. Dann konnte man sich noch selber umsehen, da gab es ein Labyrinth und ein Hochmoor und den Rückweg durch den Wald. Dann ging es weiter nach Kremsmünster ins Hotel „Schlair“. Wir bezogen die Zimmer und fuhren mit dem Bus ins benachbarte Wartberg, wo wir zur Ablegung der Landmatura antraten. Da galt es Getreide zu erkennen, Schnaps und Most zu verkosten, Bauernkrapfen herzustellen, eine Wiese mit der Sense abzumähen, mit einer Scheibtruhe zu fahren, zu jodeln (gut, daß mich dabei keiner gefilmt hat), eine Kuh zu melken, einen Nagel einzuhauen und Holz abzuschneiden. Für jede Disziplin gab es Noten, die von den Prüfern eingetragen wurden. Da wurde natürlich gefeilscht und verglichen! Anschließend gab es in der Pizzeria das Abendessen und das Reifezeugnis der Bildungsanstalt für alpenländische Landkultur wurde durch den Altbürgermeister verteilt. Sissy Reiter war mit Abstand die Beste und ihre Mitreisenden haben ihr eine schokoladige Goldmedaille gebastelt. Dann gings zurück zum Hotel und einige trafen sich noch in einem italienischen Lokal in Kremsmünster zum gemütlichen Ausklang.

Nach dem wirklich tollen Frühstücksbuffet – zu dem Hotel gehörte eine Bäckerei – fuhren wir am Montag zum Stift Kremsmünster. Dort erwartete uns Pater Josef Stelzer, der Neffe unseres Sparverein-Präsidenten Leopold, zu einer Stiftsführung. Der berühmte Tassilo-Kelch und die beeindruckende Bibliothek waren die Highlights der Führung. Danach durften wir mit den Patern am Mittagsgebet in der Stiftskirche teilnehmen. Im Stiftsschank war das Mittagessen in Buffetform für uns vorbereitet und jeder konnte sich nehmen, was und soviel er wollte. Und auch an diesem Tag gab es etwas zu gewinnen. Aus dem Sack wurde wieder ein Name gezogen und Christa Pichlymayr gewann einen Schnaps oder Kaffee zum Abschluß des Mahles. Da wusste sie noch nicht, daß sie die Stärkung gut brauchen konnte, denn wir fuhren weiter nach Gmunden, wo wir die Keramikmanufaktur besichtigten. Im Zuge der Führung durfte sich Christa im Bemalen eines Tellers versuchen. Alle Teile werden dort handgefertigt und bemalt – und sie hat sich dabei sichtlich gut angestellt! Und so waren auch schon wieder 3 ereignisreiche Tage vorbei und wir fuhren voller Erinnerungen zurück nach Neualm.

Siehe auch Fotos in der Fotogalerie!

Programm

Helga Tackner 

 

 

Nachtwallfahrt nach Großgmain 25.6.2017

Treffpunkt: Lindorferplatz 2 Uhr nachts.
5 Fußwallfahrer: drei Frauen, 2 Männer und 4 Autofahrer. Ein dritter Mann stieß erst um 5 Uhr bei der Rast in Fürstenbrunn zur Gruppe. Diese erstmalige Variante, eine halbe Wallfahrt – man kommt ja in die Jahre – erwies sich als gute Lösung!
Die Gehzeit beläuft sich auf ca. sechs Stunden, meist ist die Strecke eben, nur von Fürstenbrunn bis zum Latschenwirt geht es bergauf. Unterwegs werden drei Rosenkränze gebetet, in früheren Zeiten waren es drei mal drei Rosenkränze! Im Morgengrauen wird bei einer kleinen Kapelle ein Morgenlob gefeiert. Um 8:30 Uhr dann der Gottesdienst in der Wallfahrtskirche Großgmain. Bei ganz kärglicher Teilnehmerzahl von insgesamt 30 Personen.

Erinnerungen an die 50er und 60er Jahre werden wach. Als 10jährige radelte ich mit Vater und Geschwistern zum erstenmal nach Großgmain, meine Mutter ging zu Fuß. Zwei vollbesetzte Autobusse brachten dankende und bittende Wallfahrer etwas bequemer ans Ziel. Pfarrer und Ministranten mit Fahnen und Kerzen empfingen die zahlreichen Wanderer, Rad- und Busfahrer am Ortseingang und in einer langen Prozession (mit Zuschauern) ging es zur Kirche, in der der Gottesdienst gefeiert wurde. Sehr, sehr wichtig war die, jährlich mitgebrachte Kerze. Diese sollte möglichst groß und schön verziert sein, um im Kreise der vielen anderen gespendeten Wachswunderwerken besonders hervorzustechen. Die Kerze wurde mit großem Lob und Dank entgegen genommen. Nach der Meßfeier ging es auf ins Wirtshaus, wo uns eine Großtante die lang und heißersehnten Würstel spendierte, die uns Kraft für die Heimfahrt schenkten. Im Laufe der Jahre nahm ich noch oftmals an der Fußwallfahrt teil, bei Regen, Wind und Sonnenschein, die Erinnerungen daran sind unvergesslich!

Eine Anekdote, die über Generationen weitergetragen wurde: In früherer Zeit, als die zahlreichen Wallfahrer nach der kirchlichen Feier eilig dem Gasthaus zustrebten, hörten diese wie der Wirt laut rief: "Tuats de Tischtuecher weg, de Halleiner kumman!"  Fortan wurde dieses "gastliche" Gasthaus gemieden!

Schon 383 Jahre lang wallfahren die Halleiner nach Großgmain. Als 1634 erneut die Pest ausbrach, gelobten die Halleiner eine jährliche Wallfahrt, wenn die Seuche gebannt würde. Einige Menschen machten sich auf den Weg, um so lange zu gehen, bis sie das erste Glockenläuten hören würden – und diese Glocken ertönten vom Turm der Marienkirche in Großgmain! Eine Urkunde in der Apsis der Kirche bezeugt das Versprechen der jährlichen Wallfahrt, das bis jetzt immer erfüllt wurde - in den letzten Jahren dank Leopolds Initiative!
Den feierlichen Empfang, die Prozession und die Zuschauer gibt es nicht mehr, die früher obligatorische Kerze gehört ebenso der Vergangenheit an - wie auch die Nachfeier und Würstel beim Wirt!

Zwei vollbesetzte Autobusse müssen es ja nicht mehr sein, aber eine Neubelebung und Auffrischung der alten Wallfahrt würden jung und alt sicher gut tun!
Das stille Gehen, das miteinander Reden ist gut. Aus der Finsternis der Nacht in den hellen Morgen zu wandern, die Vögel erwachen zu "hören", ist immer wieder ein neues Erlebnis!
Also, vielleicht auf ein Wiedersehen im nächsten Jahr!?

G. B.

 

 

Mitarbeiterfest und Stadtführung 24.6.2017

Ich hatte das Glück gehabt einen super ruhigen und interessanten Tag mit ganz vielen lieben Menschen zu verbringen und danke in erster Linie Gertrud Bohuny für Ihre ausführliche und sehr interesante Führung. Ich musste staunen über Ihr Wissen und die Art und Weise wie Sie mit uns kommuniziert hat. Ich finde Sie hat die Führung ganz toll gemacht! Ich persönlich habe mich in die Zeit versetzt und war tief in Gedanken wie es früher gewesen sein mußte. Für mich war es sehr schön über Hallein so viel zu erfahren, immerhin lebe ich seit 17 Jahren im wunderschönen und sicheren Österreich und es hat mich immer interessiert, über die Geschichte in der Stadt Hallein wissenswertes zu erfahren. Mein persönliches Highlight war die Führung in der Stadtpfarrkirche und ganz oben im Turm gewesen zu sein. Ein großes dankeschön an Leopold der mit so viel Begeisterung uns alles erzählte und zeigte. Es war ein sehr gelungenes Mitarbeiterfest mit Stadtführung, mir hat es sehr gefallen, dass wir alle zusammengekommen sind die in unsere Gemeinde arbeiten und gemeinsam ein einziges Ziel haben; für die Menschen und die Kirche da zu sein.

Danke für diesen wundervollen Tag, ich habe es sehr genossen!

Cynthia Ordónez de Weinberger

 

 

 

Lange Nacht der Kirchen 2017

Robert und ich waren am 9. Juni 2017 bei der Langen Nacht der Kirchen in Salzburg.
Zuerst waren wir im Sacellum bei einem Gospelkonzert des „Oikumenia-Gospel-Chor Salzburg“ unter der Leitung von Mag. Manfred Schwarz. Auf einer Leinwand wurde die Evangelisch-methodistische Kirche vorgestellt während der konfessionsübergreifende Chor schwungvoll seine Lieder zum Besten gab. www.oikumenia-gospel.chor
In der Kollegienkirche sang und performte der "Salzburger Festspiele und Theater Kinderchor" Lieder aus ihrer aktuellen Produktion „Joseph“ von A. L. Webber unter der Leitung von Wolfgang Götz. Es waren alle sehr engagiert und es war auch ohne Kostüme ein tolles Erlebnis! www.salzburger-landestheater.at
Bei einem Glas Hugo ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Helga Tackner

 

 

Die Linde als Zeichen des Miteinanders

Beitrag von PGR Obfrau Maria Schwarzmann 
aus: inpunkto mitmischen, das gemeinsame Magazin der österreichischen Kirchenzeitungen zur Pfarrgemeinderatswahl
www.meinekirchenzeitung.at

hier gehts zum Beitrag

 

 

 

Psychologie, Politik und der liebe Gott

Kimbie Humer-Vogl wurde vergangene Woche in die zweite Periode als Pfarrgemeinderätin von Neualm gewählt.

HALLEIN (ap). Auf ihrem Fahrrad braust Kimbie Humer-Vogl daher. "Sehr klischeehaft", schmunzelt sie. Den Salzburgern ist sie als Landtagsabgeordnete der Grünen bekannt. Nebenbei ist die vierfache Mutter und klinische Psychologin aber auch Pfarrgemeinderätin. Den BEZIRKSBLÄTTERN hat Humer-Vogl direkt in ihrer Wirkungsstätte im Pfarrzentrum Neualm verraten, warum.

Als Doktorin der Psychologie: gibt es Widersprüche zwischen Wissenschaft und Glauben?
KIMBIE HUMER-VOGL: Selbst die Wissenschaft ist eigentlich Glaube. Man "glaubt", das Richtige herauszufinden und stößt trotzdem immer wieder an Grenzen. Ich finde Empirien wichtig, aber wir können nicht alles erklären. Es gibt den Verstand UND die Seele. Das ist kein Widerspruch.

Wo ist Gott zwischen Familie, Politik und Ihrer Arbeit?
Ich besuche jede Woche den Gottesdienst. Glaube muss man leben und in der gemeinsamen Feier vertiefen. Auch meine Kinder sind in der Pfarre in verschiedensten Aufgaben – als Ministranten und Sternsinger – aktiv und fühlen sich im Pfarrzentrum gut aufgehoben. Aber auch im Seniorenheim, wo ich vorwiegend mit dementen Patienten arbeite, kann Beten einen hohen Stellenwert haben. Wenn der Verstand geht, spricht das Herz. Das "Vater unser" kennen sie und es tröstet. Gemeinsam beten ist übrigens auch Bestand der Validationstechnik, einer international anerkannten Methode zum Umgang mit dementen Menschen.

Glauben Sie an das Leben nach dem Tod?
Nicht im klassischen Sinn, wie das Paradies propagiert wird. Aber ich glaube schon, dass es was Spirituelles gibt. In meiner Arbeit mit Menschen am Lebensende erlebe ich immer wieder, dass lang verstorbene Menschen wieder in ihr Leben treten.

Gibt es Parallelen zwischen politischer und pfarrlicher Arbeit?
Was für uns Grünen der Umweltschutz, ist als Christin die Schöpfungsverantwortung. Auch die soziale Verantwortung sehe ich in beiden Bereichen. Wie auch im Landtag gibt es auch in der Pfarrgemeinde durchaus heftige Meinungsverschiedenheiten, aber letztendlich eint uns das gemeinsame Ziel, für die Menschen da zu sein.

Die Glaubensfrage scheint die Grünen zu spalten.
Es stimmt, dass es bei den Grünen auch Menschen gibt, die Religion sehr skeptisch sehen und zum Beispiel Kreuze aus dem Klassenzimmer verbannen oder keinen konfessionellen Religionsunterricht an Schulen wollen. Dazu gehöre ich nicht.

Braucht es Priesterinnen?
Klar, wobei ich anmerken muss: Der Kirche wird vorgeworfen, rückständig zu sein. Aber sie hat viele Frauen mit Führungsverantwortung. Da ist die Politik mit fast nur männlichen Bürgermeistern rückständiger.

Wie schaffen Sie es, selbst nicht auf der Strecke zu bleiben?
Das ist eigentlich das Wichtigste. Ich hole mir die Kraft beim Laufen auf unsere Berge. Wenn man sich überarbeitet, wird man schnell ausgetauscht. Gerade in der Politik kann man sich einsetzen – Ende nie. Das ist vielleicht auch ein frauentypisches Problem, dass man denkt, mehr machen zu müssen, weil man ja eigentlich dankbar sein soll, trotz Kindern eine Arbeitsstelle zu haben. In der Politik kommt es immer wieder vor, dass ich mich als Frau diskriminiert fühle. In der Kirche eigentlich nicht.

Sie sind in Südafrika geboren – wie sehr prägt Sie das?
Ich bin die ersten sechs Jahre im Apartheitssystem aufgewachsen. Die Bilder von Schwarzen hinter Zäunen sind noch in mir verankert. Als Migrantin kam ich dann nach Österreich, ohne ein Wort Deutsch zu sprechen.

Erklärt das Ihre Empathie für Flüchtlinge?
Das kann gut sein. Schließlich musste ich damals auch Freunde zurücklassen und entscheiden, welche Spielsachen in Südafrika bleiben. Das war schlimm. Aber meine Muttersprache Englisch wurde immer als Ressource angesehen und äußerlich sah ich aus, wie viele andere, so war ich nie Diskriminierung ausgesetzt.

Worin sehen Sie Ihre Hauptarbeit im Pfarrgemeinderat?
Die Kirche ist im Wandel. Wir müssen das Angebot für dieses Jahrtausend tauglich machen, sodass es wieder junge Familien in unserer Pfarre anspricht. Und der große Umbau unseres Pfarrzentrums steht an.

Interview und Foto: Angelika Pehab
Bezirksblatt Tennengau vom 29./30. März 2017

 

 

 

Fastensuppen - Aktion 2017

Am 11. März 2017 fand die Fastensuppen-Aktion der Katholischen Frauenbewegung statt. Damit werden über 100 Projekte in den Ländern des Südens finanziert.

Unter dem Motto "Suppe essen - Schnitzel zahlen" boten Sabine Jakober, Barbara Aschauer, Helga Tackner und Sissy Reiter ihre selbstgemachten Suppen an. Und natürlich durfte die begehrte Kartoffelsuppe von Barbara nicht fehlen! Und hier geht es zum Rezept.

Organisiert wurde die Aktion in Neualm von PGR-Obfrau Maria Schwarzmann.
Wie jedes Jahr war die Aktion ein voller Erfolg!

Helga Tackner

 

 

 

Weltmissionssonntag 2016

Tomatensuppe scharf und Weltmissionssonntag
Wie passt dies zusammen? Am Vorabend des Weltmissionssonntag, am 22. Oktober 2016 wurde nach der Abendmesse den Besuchern der Messe eine scharfe Tomatensuppe angeboten. Warum? Mit der Suppe wollte der Arbeitskreis „Wir in der EINEN Welt“ der Pfarre Hallein darauf hinweisen, wie viel wir anderen Ländern zu verdanken haben und wofür der Arbeitskreise steht. Die Tomate kommt aus Südamerika, wo der Arbeitskreis über viele Jahre Projekte der „Halleiner Schulschwestern“ in Bolivien unterstützt hat. Die Gewürze wiederum kommen aus Südindien. Hier ist der Arbeitskreis noch immer aktiv. Das derzeitige Projekt sind Fertigstellungsarbeiten an der „Halleiner Schule“ in Vadipatty, das ist im indischen Bundesstaat Tamil Nadu. Näheres siehe auch www.roman-anlanger.com So nebenbei, es wurde auch dem österreichischen Gaumen Rechnung getragen, denn es gab auch eine „nicht scharfe“ Tomatensuppe. Bunte Schals und festliche Girlanden schmückten den Saal während der Messe.

Roman Anlanger

 

 

 

Im Herzen bin ich Gastgeberin

Beitrag von PGR-Obfrau Maria Schwarzmann
im Rupertus Blatt vom 25. September 2016

hier gehts zum Beitrag 

 

 

Vom Sehen und Handeln

Beitrag über den Arbeitskreis "Wir in der EINEN Welt" von Roman Anlanger
im Rupertus Blatt vom 18. September 2016

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